Intensiver geht es nicht!

Seit 2007 wird im Notfallpädagogischen Institut eine völlig neu konzipierte Weiterbildung Intensivtransport durchgeführt. Das entsprechende Curriculum wurde zunächst nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Intensivmedizin (DIVI) erstellt. Die Vorgaben für die inhaltliche und zeitliche Gestaltung des Kurses werden im Notfallpädagogischen Institut allerdings deutlich übertroffen.

Kooperationspartner der insgesamt 50-stündigen Weiterbildung sind der Hubschrauber-Sonderdienst (Team Deutsche Rettungsflugwacht) in Dortmund als Betreiber eines Intensivtransporthubschraubers sowie das Deutsche Rote Kreuz in Düsseldorf und der Arbeiter Samariter Bund in Münster als Betreiber von Intensivtransportfahrzeugen.

Ziel der Weiterbildung ist die Vermittlung intensivmedizinischer und intensivpflegerischer Kenntnisse und Fähigkeiten aus den Bereichen der Pharmakologie, Kardiologie bzw. Kardiochirurgie, Anästhesie und Pädiatrie, die für die rettungsdienstliche Begleitung im Interhospitaltransfer notwendig sind. Ein Schwerpunkt des Kurses liegt auf der Transportvorbereitung, dem professionellen Beatmungsmanagement und der Intervention bei Transportkomplikationen.

Ebenfalls thematisiert werden der rettungsdienstliche Umgang mit Infusions- und Spritzenpumpen, spezielle Lagerungstechniken sowie die Überwachung mit modernen Monitoringsystemen. Weitere Unterichtseinheiten greifen IABP-Transporte, Intensivverlegungen hochinfektiöser Patienten sowie rechtliche Aspekte des Intensivtransportes auf.

Der Unterricht findet an insgesamt sechs Tagen (Montag bis Samstag) mit jeweils zehn Unterrichtsstunden à 45 Minuten statt. Unterrichtsbeginn ist täglich um 08.30 Uhr, Unterrichtsende um 16.20 Uhr. Die Termine lauten im Einzelnen:

Lehrgang INT 17-1

  • 22.05.2017 bis 27.05.2017

Im Anschluss an die Weiterbildung muss schließlich noch ein zweiwöchiges Praktikum auf einer Intensivstation absolviert werden; dieses Praktikum wird selbstverständlich durch das Notfallpädagogische Institut vermittelt und organisiert. Die Teilnahmegebühr beträgt 550,- € pro Person.