von | Apr. 1, 2016 | Allgemein
Das Notfallpädagogische Institut befindet sich derzeit auf einem klaren Expansionskurs und hat aktuell ein neues, hoch attraktives Engagement übernommen: Vom Beginn der kommenden Sommersaison an besetzen Dozenten des Notfallpädagogischen Instituts eine Rettungswache am Strand der Pazifikinsel Aitutaki. Das zu den Cook-Inseln gehörende Atoll wird jährlich von weit über 150 000 Touristen besucht, die dafür eine relativ aufwändige Anreise auf sich nehmen: Aitutaki ist von Rarotonga, der Hauptstadt der Cook-Inseln, lediglich per Boot bzw. mit einem Wasserflugzeug zu erreichen. Die atemberaubenden Strände sind allerdings absolut einzigartig. Da jedoch auch Urlauber nicht von medizinischen Notfallsituationen verschont bleiben, ein Rettungsdienst auf Aitutaki bisher nicht existierte und auch die Einwohner des Idylls nicht notfallmedizinisch ausgebildet sind, bestand hier dringender Handlungsbedarf.
Mit einem gemeinnützigen Tochterunternehmen, der NPI International Rescue Service gGmbH (NPIIRS), ist das Notfallpädagogische Institut nunmehr als Lizenznehmer für den Touristikkonzern TUJ aktiv und entsendet ab Juli mehrere Rettungsteams nach Aitutaki. Zwei Mitarbeiter sind dann für jeweils sechs Wochen vor Ort und müssen sich unmittelbar am Strand in permanenter Einsatzbereitschaft halten. Glücklicherweise ist die Rettungswache (auf dem Foto das Gebäude in der Mitte) relativ gut ausgestattet: Neben dem Behandlungszimmer sind – regionalen Standards entsprechend – auch ein Ruhe- und Aufenthaltsraum sowie eine gemütliche Bar vorhanden. Nicht zuletzt sollte der beeindruckende Blick auf den Pazifik ein wenig für die langen Dienst- bzw. Bereitschaftszeiten entschädigen. Wir wünschen unseren Kollegen, die dort wochenlang im harten Einsatz sein werden, von ganzem Herzen alles Gute und werden auf unserer Homepage sicherlich über konkrete Einsatzerfahrungen berichten.
von | März 31, 2016 | Allgemein
Vor kurzem ist der nordrhein-westfälische Rahmenlehrplan für die Vollausbildung von Notfallsanitätern veröffentlicht worden. Lernfelder und Inhalte der zukünftig dreijährigen Ausbildung werden darin detailliert beschrieben. Erarbeitet hat diesen Rahmenlehrplan eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der verschiedenen Rettungsdienstschulen in NRW. Neben Kollegen der Feuerwehren, des Malteser-Hilfsdienstes, der Deutschen Krankenhausgesellschaft und vielen weiteren Experten war u. a. auch Prof. Dr. Harald Karutz vom Notfallpädagogischen Institut daran beteiligt.
von | März 18, 2016 | Allgemein
Am 18. März 2016 fand in Witten die zweite Fachtagung zur Lebensbegleitung in erschwerter Trauer statt – organisiert vom dortigen Zentrum für Kinder- und Jugendtrauerarbeit. 190 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet informierten sich über aktuelle Entwicklungen in der Trauerbegleitung; Prof. Harald Karutz vom Notfallpädagogischen Institut referierte dabei über Differenzierungen zwischen Trauer- und Traumareaktionen, Traumafolgestörungen sowie angemessene Kriseninterventionsstrategien.
von | März 16, 2016 | Allgemein
Am 14. März fand in Aue das bundesweit erste notfallpädagogische Fachsymposium statt – organisiert und ausgerichtet vom Kreisverband Erzgebirge und Chemnitz der Johanniter Unfallhilfe. Das Interesse an dieser Veranstaltung war enorm: Mit 420 Teilnehmen – Erzieherinnen und Erzieher, Rettungsdienstmitarbeiter, Notärzte und psychosoziale Akuthelfer aus dem gesamten Bundesgebiet – war der große Festsaal im örtlichen Kulturhaus bis auf den letzten Platz ausgebucht. Das interessante Tagesprogramm wurde von Dirk Roscher moderiert, Fachvorträge hielten Peter Zehentner, der Leiter des ASB-Kriseninterventionsteams aus München, und Prof. Harald Karutz vom Notfallpädagogischen Institut aus Essen. Marco Koblitz von der Erfurter Feuerwehr referierte abschließend über Einsatzerfahrungen bei einem schweren Schulbusunfall.
von | März 16, 2016 | Allgemein
Am 10. März fand in Zürich eine Netzwerktagung zu Unglücken bei Ferienangeboten statt – Veranstalter war die Stiftung Pro Juventute. Rund 100 Betreuer und Leiter von Kinder- und Jugendfreizeiten waren dazu aus der gesamten Schweiz angereist. Prof. Harald Karutz vom Notfallpädagogischen Institut hielt auf dieser Tagung einen Vortrag, in dem die Grundlagen des psychosozialen Krisenmanagements vorgestellt worden sind. Eine spannende Podiumsdiskussion mit Kollegen aus der Schweiz schloss sich an und rundete die gelungene Tagung ab.